Zertifizierungsverfahren nach Maschinenrichtlinie

Das Zertifizierungsverfahren zur Erlangung des CE-Kennzeichens ist aufwendig und läuft nach klar definierten Arbeitsfolgen ab. Eine CE-Zertifizierung kann nicht nur bei Einzelmaschinen, sondern auch bei der Herstellung einer Gesamtheit oder beim Umbau von Maschinen notwendig sein.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer vollständigen und einer unvollständigen Maschine. Eine vollständige Maschine ist auf ihre bestimmungsgemäße Verwendung bezogen voll funktionsfähig, wenn sie nur noch mit einer Energieversorgung verbunden werden muss. Eine unvollständige Maschine ist das nicht und wird daher mit einer Einbauerklärung ausgeliefert.     

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Für Produkte, die in einem explosionsgefährdeten Bereich eingesetzt werden, gilt die ATEX-Richtlinie. Auch Unternehmen, die beispielsweise Maschinen für diese Umgebung herstellen, müssen die ATEX-Richtlinie beachten.

Welches Zertifizierungsverfahren zur Anwendung kommt, ist abhängig von den Gerätetypen. Diese sind in Gruppen und Kategorien aufgeteilt.

Je nach Gerätetyp ist es verpflichtend, neutrale, fachlich kompetente Prüfstellen – sogenannte benannte Stellen – hinzuzuziehen.

Die CE-CON unterstützt Sie bei der Erstellung der entsprechenden Technischen Dokumentation und hilft Ihnen bei der Konformitätserklärung für Ihre Produkte.

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Im Zertifizierungsverfahren nach EMV Richtlinie wird die Fähigkeit einer Maschine oder einer Anlage geprüft, in einem elektromagnetischen Umfeld zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen. Diese Richtlinie dient dem Schutz der Arbeitnehmer vor elektromagnetischen Feldern.

Während des Prozesses zur Konformitätsbewertung wird geprüft, ob die Anforderungen der Richtlinie erfüllt und die entsprechenden harmonisierten Normen richtig angewandt wurden. Bei erfolgreicher Prüfung unterzeichnet der Hersteller die EU-Konformitätserklärung und bringt das CE-Kennzeichen an.

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Seit April 2016 gilt die aktuelle Niederspannungsrichtlinie. Diese enthält unter anderem Neuregelungen wie die Risikobeurteilung und genauere Vorgaben an Hersteller und Händler. Entsprechend müssen die Konformitätserklärungen darauf angepasst sein.

Unter diese Richtlinie fallen alle elektrischen Betriebsmittel innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen. Um eine CE-Kennzeichnung zu erhalten, müssen die Produkte ein Konformitätsbewertungsverfahren bestehen. Dies kann man bereits durch den Prozess der internen Fertigungskontrolle erreichen.

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